Ein zentrales Anliegen der Geistigen Welt ist es, Verständnis zu nähren. Nicht oberflächliches Wissen, nicht angelesene Konzepte, sondern jenes tiefe Verstehen, das dich als Mensch in deiner beseelten Daseinsform wirklich berührt.
Ein Verständnis, das dich erkennen lässt, wer du bist, warum du hier bist – und wie sehr du selbst an der Gestaltung deines Lebens beteiligt bist.
Denn genau dieses Verständnis ist essenziell für die Entwicklung jedes irdischen Wesens. Und jede Entwicklung, so klein sie dir manchmal erscheinen mag, ist ein Beitrag zur Vervollkommnung der Vollkommenheit des All-Eins. Ja, auch deine ganz persönliche Entwicklung zählt. Mehr noch: Sie ist notwendig.
Die Geistige Welt – näher als du denkst
Ein weit verbreiteter Irrtum ist die Annahme, die Geistige Welt sei irgendwo „da oben“, weit entfernt, schwer erreichbar, vielleicht sogar exklusiv.
Doch die Wahrheit ist wesentlich einfacher – und zugleich tiefgreifender:
Die Geistige Welt ist immer da.
Sie ist dort, wo du bereit bist, sie wahrzunehmen.
Sie existiert nicht losgelöst vom Menschen. Sie entsteht durch den beseelten Menschen selbst. Einerseits ist sie ein Anteil von dir – andererseits kreierst du sie durch dein Sein immer wieder neu.
Sie ist Spiegel dessen, was du bist, denkst, fühlst und ausstrahlst.
Das Ich-bin und das Sein
Aus der Individualität deines Ich-bin – aus deiner bewussten Selbstwahrnehmung – entsteht dein Sein.
Und dieses Sein wirkt nach außen.
Durch Resonanz.
Was du bist, schwingt.
Was schwingt, wirkt.
Was wirkt, erschafft.
So schließt sich der Kreis der Erschaffung der Geistigen Welt.
Die einfache Gesetzmäßigkeit des Erschaffens
Die Gesetzmäßigkeit dahinter ist erstaunlich klar:
Vorstellung + Emotion = Aktion
Oder anders formuliert:
Information + Energie = Handlung
Du, Mensch, bist ein Konstrukt aus Schwingung, Energie und Information.
Auch deine Emotionen sind keine Zufälle – sie entstehen aus Wahrnehmung und Wertung und bilden energetische Strukturen. Kein Drama also, sondern Physik des Bewusstseins 😉.
Zeit, Raum und Realität
All das führt zu einer Erkenntnis, die den Verstand gerne kurz stolpern lässt:
Zeit ist relativ.
Raum ist eine Illusion.
Beides entsteht durch die Präsenz des Seins.
Alles schwingt. Alles besteht aus Energie und Information – auch Materie, Gedanken, Vorstellungen und Wahrnehmungen.
Realität beschreibt lediglich die Umstände des Erschaffens.
Erst deine individuelle Wertung macht daraus deine persönliche Wahrheit.
Das ist wichtig zu verstehen:
Realität und Wahrheit sind nicht dasselbe.
Resonanz statt „Gesetz der Anziehung“
Manifestation geschieht ausschließlich durch Resonanz.
Das sogenannte Gesetz der Anziehung ist nichts anderes als das Gesetz der Resonanz – ohne Glitzerfilter.
Du ziehst nicht an, was du willst.
Du resonierst mit dem, was du bist.
Und so geschieht alles im Allem und alles im Einzelnen.
Das ist Schöpfung.
Individuell. Selbstverantwortlich. Unausweichlich ehrlich.
Opfer oder Schöpfer?
Hier wird es spannend – und vielleicht auch ein wenig unbequem.
Jeder Mensch ist Schöpfer seines Selbst.
Und damit Schöpfer der Umstände seines Lebens.
Nicht Opfer.
Nicht Spielball.
Nicht ausgeliefert.
Allein deine Wertung in Resonanz mit dem Außen entscheidet, ob du dich als Opfer oder als Täter erlebst.
Und ja, Täter klingt hart – meint hier aber nichts anderes als: Gestalter.
Du erschaffst dein Ich-bin.
Aus dem Ich-bin entsteht dein Sein.
Und aus deinem Sein nährt sich die Geistige Welt als Teil des All-Eins.
Klarheit führt zur Reinheit
Wenn du beginnst, die Umstände deines Erschaffens zu erkennen, entsteht Klarheit.
Und aus Klarheit erwächst Reinheit – nicht moralisch, sondern energetisch.
In dieser Klarheit liegt das tiefe Wissen:
Alles ist in allem enthalten.
Und alles ist in dir vorhanden.
Es ist eine Frage deines Fokus.
Deiner Wahrnehmung.
Deiner Wertung.
Eine Einladung an dich
Du bist nicht Opfer der Umstände deines Daseins.
Du bist Schöpfer.
Du bist Wirkung.
Du bist Ursprung.
Folge dem Verständnis über dein Wirken in deinem Leben.
Gehe aus der Erkenntnis in die Aktion.
Und sei der Mensch, der du in Wahrheit sein möchtest.
Nicht irgendwann.
Nicht später.
Sondern jetzt.
Und das sind meine Worte.





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