Es gibt Texte, die liest man nicht einfach – sie lesen einen.
Diese Lesung aus dem Goldenen Buch ist genau so ein Text. Sie berührt einen uralten Kern in uns, jenen inneren Ort, an dem wir intuitiv wissen: Licht und Dunkelheit sind keine Gegensätze, sondern Lehrer.
Das Wechselspiel der Dualität – ein Trainingslager für die Seele
Das menschliche Leben ist kein Zufall, kein kosmischer Betriebsunfall. Es ist ein bewusst gewählter Erfahrungsraum.
Hier, auf dieser Erde, erleben wir Dualität: Licht und Dunkelheit, Fülle und Mangel, Vertrauen und Angst. Nicht, weil etwas „schiefgelaufen“ ist – sondern weil genau dieses Wechselspiel das Wachstum der Seele ermöglicht.
Ohne Dunkelheit kein Erkennen des Lichts.
Ohne Nacht kein Sonnenaufgang.
Und ja – ohne Stolpern kein elegantes Wieder-Aufstehen (das später oft erstaunlich würdevoll aussieht 😉).
Dunkelheit ist keine Macht – sie ist Abwesenheit
Ein zentraler Gedanke dieser Botschaft ist so einfach wie befreiend:
Dunkelheit ist nichts Eigenständiges. Sie ist lediglich die Abwesenheit von Licht.
Das bedeutet:
Dunkelheit ist kein Gegner.
Keine dunkle Macht, die „gegen dich arbeitet“.
Sie zeigt dir lediglich die Stellen in dir, an denen dein eigenes Licht noch nicht bewusst leuchtet.
Das Außen spiegelt das Innen.
Nicht als Strafe – sondern als Einladung.
Du bist kein Suchender. Du bist das Licht.
Viele Menschen verbringen ihr Leben damit, Licht zu suchen:
in Seminaren, Büchern, Methoden, Ausbildungen.
All das kann wertvoll sein – doch nichts davon ersetzt die wichtigste Erkenntnis:
Du bist selbst ein Lichtwesen.
Dein Licht ist dir nicht verloren gegangen.
Es war nie weg.
Es war nur zeitweise überdeckt – von Erfahrungen, Prägungen, Angst, Anpassung.
Die Aufgabe deiner Inkarnation ist nicht, „besser“ zu werden.
Sondern dich zu erinnern, wer du bist.
Heilung geschieht durch Erkennen – nicht durch Kampf
Wahre Heilung entsteht nicht, indem wir Dunkelheit bekämpfen.
Sondern indem wir unser Licht bewusst leben:
- Wohlwollend – vor allem dir selbst gegenüber
- Ehrlich – auch mit deinen Schatten
- Klar – ohne spirituelle Selbstverurteilung
Sobald du dein eigenes Licht anerkennst, beginnt sich etwas zu verändern:
- Es wird heller
- Es wird weiter
- Es wird friedlicher
Nicht, weil die Welt plötzlich perfekt ist – sondern weil du in dir ganz wirst.
Deine Aufgabe als Mensch: leuchten
Du bist nicht hier, um dich klein zu halten.
Nicht, um ständig an dir herumzuschrauben.
Und ganz sicher nicht, um dich für deine Dunkelheit zu schämen.
Du bist hier, um dein Licht zu erkennen, zu verkörpern und auszustrahlen.
Für dich.
Und durch dich – in die Welt.
Denn dort, wo ein Mensch beginnt, sein eigenes Licht zu leben,
verliert Dunkelheit ganz automatisch ihre Bedeutung.
Oder anders gesagt:
Man muss die Nacht nicht vertreiben – es reicht, ein Licht anzuzünden.
✨
Wenn du diesen Text bis hier gelesen hast, dann nicht zufällig.
Vielleicht ist genau jetzt der Moment, dir selbst zu erlauben, heller zu sein, als du es dir bisher zugestanden hast.
Und keine Sorge:
Dein Licht blendet nicht – es erinnert.





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